Der Eingang eines Oracle-Auditletters sorgt in vielen Unternehmen zunächst für Unsicherheit. Häufig beginnt sofort die technische Analyse oder es werden bereits erste Informationen an Oracle übermittelt. Genau hier entstehen jedoch oft vermeidbare Risiken.

Drei Punkte, die Sie unmittelbar prüfen sollten:

1. Nicht jede Anfrage ist automatisch ein offizielles Audit

Oracle unterscheidet zwischen unterschiedlichen Prüfungs- und Beratungsformaten. Ob tatsächlich eine vertragliche Mitwirkungspflicht besteht, sollte zunächst anhand der Vertragsgrundlage geprüft werden.

2. Die Kommunikation sollte zentral gesteuert werden

Einer der häufigsten Fehler ist eine dezentrale Kommunikation. Antworten von Administratoren, Datenbankverantwortlichen oder einzelnen Fachbereichen können zu Missverständnissen führen und die eigene Verhandlungsposition unnötig schwächen.

3. Bevor Daten herausgegeben werden, sollten Sie Ihre Ausgangssituation kennen

Erst wenn Klarheit über die eigene Lizenz- und Vertragslage besteht, sollte entschieden werden, welche Informationen in welcher Form bereitgestellt werden. Eine strukturierte interne Bestandsaufnahme schafft Transparenz und verbessert die Ausgangsposition erheblich.

Ein Audit ist kein rein technisches Projekt

Ein Oracle-Audit ist immer auch eine kommerzielle Verhandlung. Neben technischen Aspekten spielen Vertragsbedingungen, Lizenzmodelle, Fristen und die spätere Verhandlungsstrategie eine entscheidende Rolle.

Kostenfreier Leitfaden

In unserem ausführlichen Leitfaden „Erste Schritte nach Erhalt eines Oracle Auditletters“ erläutern wir unter anderem:

  • wie Sie zwischen Audit und License Review unterscheiden,
  • welche typischen Fehler Unternehmen in den ersten Tagen machen,
  • wie Sie eine interne Pre-Audit-Analyse strukturieren,
  • worauf Sie bei VMware- und Java-Risiken achten sollten,
  • und wie Sie sich auf die anschließende Verhandlung vorbereiten.

Den Leitfaden stellen wir Ihnen gerne kostenlos als PDF zur Verfügung.