Software-Vertragsmanagement im Rahmen einer globalen M&A-Transaktion

Die Ausgangslage: Wenn Software-Verträge den Unternehmenswert beeinflussen

Branche: Konzern >100.000 Mitarbeitende, Dienstleistungssektor

Im Rahmen einer komplexen Merger-&-Acquisition-Transaktion stand ein führender Konzern aus dem Dienstleistungssektor vor der Aufgabe, ein umfangreiches Portfolio an Softwareverträgen zahlreicher Technologieanbieter rechtlich und wirtschaftlich zu bewerten und in die neue Organisationsstruktur zu überführen. Praetorian Consulting wurde als externer Berater beauftragt, diesen Prozess über einen Zeitraum von mehr als 24 Monaten zu begleiten

Die Hürde

Im Zuge der Transaktion galt es, eine Vielzahl von Softwareverträgen mit unterschiedlichsten Vendoren zu sichten, die in Teilen über Jahre gewachsen waren und unterschiedliche lizenzrechtliche, vertragliche sowie organisatorische Strukturen aufwiesen.

Die zentrale Herausforderung bestand darin, innerhalb eines laufenden M&A-Prozesses Rechtssicherheit über das übernommene Software-Portfolio herzustellen und gleichzeitig wirtschaftlich optimale Bedingungen für die neue Organisation zu sichern.

Der Praetorian-Ansatz

Das Praetorian-Team analysierte jeden Vertrag systematisch auf lizenzrechtliche Risiken und typische Problematiken bei der Vertragsübernahme — insbesondere Change-of-Control-Klauseln, Kündigungsrechte, Lizenzmetriken und Compliance-Anforderungen. Auf dieser Grundlage wurde für jeden Vendor eine klare Handlungsempfehlung erarbeitet:

  • Kündigung: Verträge ohne strategischen Bedarf oder mit ungünstigen Konditionen wurden identifiziert und gezielt beendet.
  • Neuverhandlung: Wo eine Übernahme erforderlich war, führte Praetorian die Verhandlungen mit den Vendoren — mit dem Ziel, rechtssichere und wirtschaftlich optimale Konditionen für die neue Organisation zu erzielen.
  • Neubeschaffung: Auf Basis einer detaillierten Bedarfsanalyse wurden fehlende Lizenzen zum bestmöglichen Preis neu beschafft.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Integration aller Verträge in die internen Governance- und Compliance-Strukturen des übernehmenden Unternehmens. Dabei wurden konzernweite Einkaufsvorgaben, IT-Richtlinien und interne Freigabeprozesse konsequent berücksichtigt.

Das Ergebnis

Das Projekt lieferte messbare Ergebnisse auf mehreren Ebenen:

  • Vollständige Rechtssicherheit über das gesamte Software-Vertragsportfolio im M&A-Kontext
  • Signifikante Kosteneinsparungen durch Kündigungen und Neuverhandlungen
  • Bedarfsgerechte Lizenzversorgung der fusionierten Organisation zu optimierten Konditionen
  • Nahtlose Einbindung aller Verträge in die konzerninternen Prozesse und Compliance-Strukturen
Das Projekt zeigt, wie Praetorian Consulting Unternehmen in hochkomplexen Transformationsphasen unterstützt: mit lizenzrechtlicher Tiefe, Verhandlungsstärke gegenüber Softwareanbietern und einem klaren Fokus auf wirtschaftlichen Mehrwert — sicher eingebettet in die Realität großer Konzernstrukturen

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