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Kooperation mit Günther Stürner

Eine rundum gelungene Lizenz- und Supportoptimierung, die zu signifikanten Kosteneinsparungen führt ist erst möglich, wenn neben den vertraglichen Aspekten auch alle technischen Möglichkeiten ausgelotet werden.

Wir freuen uns deshalb ganz besonders, dass wir Günther Stürner, ehemaliger Vice President Server Technology und Oracle Urgestein, für eine Kooperation in Technologiefragen gewinnen konnten. Seine berufliche Laufbahn bei Oracle hat Günther Stürner 1985 als erster Mitarbeiter der Deutschland Organisation begonnen. In den kommenden 3 Jahrzehnten mit Stationen in der strategisch technischen Unterstützung, im Sales Consulting und dem Oracle SAP Competence Center, wurde er schließlich Vice President Server Technology und Mitglied der Geschäftsleitung. Wir freuen uns, daß wir künftig bei komplexen Kundensituationen auf diese Koryphäe in allen technologischen Fragen rund um Oracle zurückgreifen dürfen.

Was bedeutet eine ULA für Ihr Unternehmen?

Ein Querschnitt aus den ULA Assessments von Praetorian:

ULAs gehören zum Brot und Butter Geschäft von Praetorian Consulting. Es geht dabei fast immer um die gleichen 3 Fragestellungen:

  1. Wer gewinnt bei einer ULA?
  2. Was ist bei den Verhandlungen zu beachten?
  3. Braucht unser Unternehmen überhaupt eine ULA?

Anhand dieser 3 Fragen wollen wir die Besonderheiten darlegen, die sich in ungezählten ULA Verhandlungen mit unseren Kunden herauskristallisiert haben:

Wer gewinnt bei einer ULA?

Eine ULA ist eine Wette für den Kunden und ein gelungener Marketing- und Vertriebscoup für Oracle.

Der Kunde gewinnt die Wette, wenn er es schafft, während der Laufzeit der ULA einen hohen Nutzungsgrad zu erreichen und diesen in die Zertifizierung zu retten.

Viele Kunden versäumen diesen Schritt, weil sie sich auf sicherem Terrain wähnen. Es darf ja im Sinne eines all you can eat Buffets so viel wie möglich genutzt werden und das quasi „umsonst“. Die Fallstricke und Tücken bei der Implementierung von Produkten sind den handelnden Personen oft nicht genau bekannt. Dies ist insbesondere bei größeren Unternehmen der Fall, deren IT relativ stark aufgefächert ist. Das Problem des Kunden beginnt spätestens dann, wenn Oracle am Ende der Laufzeit die Zertifizierung fordert. Oftmals sind zusätzliche Produkte installiert worden, die genutzten Produkte sind nicht ausreichend verwendet oder Oracle argumentiert, daß die Nutzung fehlerhaft war. Fehler und Unsicherheit auf der Kundenseite werden nun zu einem Vorteil für Oracle. Dem Kunden wird dann suggeriert, daß er über eine vorzeitige Verlängerung der ULA eine lästige Zertifizierung umgehen kann (und damit das Problem des Zählen, Messen und Wiegens einfach in die Zukunft verlegen kann).Eine überstürzte Verlängerung bedeutet für den Kunden, daß er für die Nutzung doppelt bezahlt, während eine fachgerechte Zählung  ausgereicht hätte.

Oracle dagegen gewinnt in jedem Fall, weil es den Kunden über eine längere Zeit an sich bindet und den Supportstrom konsolidiert und zementiert. Das Hauptziel ist der Schutz des Supports für Oracle.

Der Kunde kommt aus dem Support nicht mehr heraus, auch wenn er die ULA beendet. Etwaige Abnabelungsversuche von Oracle werden dadurch zielsicher verhindert, da keine direkte Ersparnis beim Kunden erzielt werden kann. Der Support bleibt ihm so oder so erhalten.

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Auf Wolke 7 in der Cloud?

Cloud Computing wird zunehmend zu einer echten Alternative zum Eigenbetrieb oder zum klassischen Outsourcing. Investitionsbedarfe im Bereich der IT können so verringert werden und in den bestehenden On Premise Systemen gebundene Ressourcen können für innovative und transformatorische Zwecke verwendet werden.

Vorsicht ist geboten: Manche Dienstleister werten dabei ihr bestehendes traditionelles IT Portfolio einfach marketingtechnisch auf, während andere konsequent in Cloudlösungen investieren und Dritte, die ausschließlich Cloudlösungen anbieten, den Vorteil haben, keinen Investitionsschutz für die On Premise Systeme der Bestandskunden leisten zu müssen.

Der Versuch, sich einen Platz unter den marktführenden Cloud Providern zu sichern, führt zu interessanten neuen Angeboten am Markt. Die traditionellen, marktbeherrschenden IT Anbieter, versuchen über ihre breite Kundenbasis durch kommerzielle Anreize (bestehende Lizenzen können gewandelt, Wartungsströme „geparkt“ werden…) ihre Bestandskunden auch als Cloudkunden zu gewinnen. Dabei werden häufig wichtige Kriterien bei der Auswahl des passenden Cloud Service Providers außer Acht gelassen und nur der kurzfristige kaufmännische Mehrwert gesehen.

Am Beispiel von Oracle zeigt sich das folgendermaßen: Der Datenbankspezialist umgarnt mit seinem „ULA to cloud“ Angebot seine Unlimited Kunden, in die Oracle Cloud einzusteigen. Hier muss auf Grund des ausschließlich monetären Vorteils genau geprüft werden, ob der vorgeschlagene Deal auch strategisch und technologisch Sinn für Ihr Unternehmen macht. Oftmals verstellen diese rein kommerziellen Ansätze den Blick auf das Ganze. Die Idee, sich von IBM und SAP als Wettbewerber zu verabschieden (Larry Ellison Open World Keynote vom 18.9.2016) und sich nur noch mit Firmen wie Amazon zu vergleichen, ist zuerst einmal Wunschdenken. Aber es zeigt, dass Oracle alles tun wird, um die Cloud bei seinen Kunden zu positionieren.

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Partnerschaft mit nova ratio

Wir freuen uns mit nova ratio einen Partner gefunden zu haben, der uns dabei unterstützt unsere Vermessungsergebnisse „ Oracle revisionssicher“ zu machen. Nova ratio hat ein Auslesetool entwickelt, das von Oracle verifiziert ist und dessen Ergebnisse von LMS anerkannt werden. So kann in einem Oracle Audit Fall beim Kunden vermieden werden, dass die erzielten Ergebnisse in einem von uns vorab durchgeführtem friendly Audit von Oracle nicht akzeptiert werden.
Dies kann bei Vermessungen mit anderen tools am Markt durchaus der Fall sein.
Dies schafft Vertrauen und Sicherheit. Insbesondere die unkomplizierte Durchführung, die die normalen Betriebsabläufe eines Kunden nicht weiter beeinträchtigt und die kurze Zeitspanne in der belastbare Ergebnisse dargestellt werden können, überzeugen unsere Kunden.
Für Referenzen können Sie sich gerne an uns wenden.

Praetorian auf dem SAP Bankenforum

Das SAP Bankenforum in Mainz stand ganz im Zeichen der digitalen Transformation. Das Event war gewohnt professionell organisiert und hat dem geneigten Teilnehmer durch eine interessante App das social networking so angenehm wie möglich gemacht. Es konnten Fragen gestellt und Kommentare gepostet werden. Ein zentrales Thema des etablierten Branchenforums in diesem Jahr war die Digitalisierung des Bankgeschäfts. SAP hat versucht, ein paar spannende Antworten zu geben auf die Frage der Banken und ihre Zukunftsfähigkeit im Spannungsfeld zwischen smarten, wendigen FinTechs und regulatorischen Zwängen. Das Jagdschloss Platte bot dann den perfekten kulinarischen Rahmen, um Schlagworte wie Hyperconnectivity, Big Data und Realtime in angenehmer Atmosphäre leidenschaftlich zu diskutieren. Google indes hat kreative Impulse vermittelt zur Ideenkultur von Unternehmen, die den Schritt in die Digitalisierung bereits getan haben. Moonshot Thinking und Dogfood Eating sind nur zwei davon. Es waren zwei sehr spannende Tage für uns, nicht zuletzt auch dadurch, dass viele Kunden, die HANA als Vehikel für die Digitalisierung ihres Geschäftes wählen, überlegen müssen, was sie mit ihren Legacy Systeme umgehen wollen und wie sie ihre Systeme auch kaufmännisch optimieren können. Das ist unsere Kernkompetenz!

SAP Nutzerklassifizierungsengine der LAW

Haben Sie schon darüber nachgedacht, dieses Feature der License Administration Workbench (LAW) zu nutzen, um einen genauen Überblick über Ihre Nutzerlandschaft zu gewinnen? Stehen Sie vor der Entscheidung ein externes tool einzukaufen, sollten wir miteinander reden. Wir helfen Ihnen bei der Einrichtung der Engine und stellen sicher, dass die Mitarbeiter Ihres Unternehmens richtig klassifiziert werden. Sobald Sie wissen, welcher Nutzer z.b. als Professional oder Employee geführt wird, kann eine richtige Kostenoptimierung Ihrer SAP Lizenzen erfolgen.

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